Freitag, 8. März 2013

Dienstag 5. März 2013 3. Tag - Nilfahrt mit Motorboot

Album Wolfgang

Wir fahren an Mohamed Mouniers Villa vorbei. Unser Guide ist überrascht, dass wir diesen ägyptischen Sänger kennen und mögen. Wir erfahren, dass er Nubier ist und in Kairo lebt und nur noch selten nach Assuan kommt.

Mohamed Mounier (Wikipedia)

Mohamed Mounier - Yasmine ... zusammen mit Adel Tawil von Ich+Ich (Youtube)

Kurz danach rechter Hand das Old Cataract Hotel, einer der Drehorte von Agatha Christie's "Tod auf dem Nil" (Wikipedia).

Empfehlenswert die Terrasse, von der viele Berühmtheiten den wunderbaren Blick auf den Nil genossen haben.

Anmerkung:
Wir hatten übrigens von den penetranten Belästigungen der Händler, Taxifahrer und Pferdekutscher, die uns Touristen vor dem Schiff fortgesetzt auflauerten, so die Nase voll, dass wir keine Lust mehr hatten, uns Assuan anzuschauen. Und schon war ein Besuch vom Old Cataract Hotel aus dem Gedächtnis gerutscht. Schade.

Aus Gabys Tagebuch:
" Gegen abend geht es dann mit dem Motorboot wieder zurück aufs Schiff. Wolfgang möchte Fußball schauen und wir suchen nach einem Lokal. Aber es ist unmöglich an den Taxi - und Kaleschen-Fahrern unbehelligt vorbei zum kommen. Wir werden sehr übel angemacht, ja fast bedroht, doch eine Kutsche oder Taxi zu nehmen. Es ist nicht möglich zu erklären, dass wir nicht gefahren werden wollen. Erst als die Polizei vorbei kommt verziehen sich die "Belagerer" und so kommen wir unbehelligt zum Fußball."

Anmerkung Wolfgang:
Wir haben die Reception unseres Schiffes informiert. Sie wollten gleich die Polizei bestellen. Wir sagten, bitte (noch) nicht. Erst wenn sich die massiven Belästigungen wiederholen sollten. Wie auch immer, die Burschen waren dann verschwunden.


Donnerstag, 7. März 2013

Dienstag 5. März 2013 3. Tag - Nubisches Dorf

Album Gaby - Bootsfahrt zum Dorf

Album Gaby - zu Gast beim Nubier Ali

Album Wolfgang - Bummel durchs Dorf

Ungefähr 130.000 Nubier wurden wegen des Assuan-Staudamms (1961) aus dem Gebiet des Nasser Sees umgesiedelt, 100.000 nach  Oberägypten, viele nach Kom Ombo, und 30.000 in den Nordsudan.

Aus Gabys Tagebuch:
"Und weiter gehts mit dem Motorboot durchs Naturschutzgebiet zum Nubischen Dorf, vorbei an der der Insel Elefantine. Die Fahrt durch den kleinen Katherakt genießen wir sehr. Mohammed führt uns zu Ali, Besitzer eines typisch nubischen Hauses, zu erkennen anderen den kleinen Kuppeln auf dem Dach. Viele bunte Bilder an den Wänden. Wir bekommen Tee, Salzkäse, Melasse (ähnlich unserem Zuckersirup), Halva und Fladenbrot serviert. Anschließend führt uns der Besitzer durch sein Haus. Hier leben 15 Personen verteilt auf 5 Räume. Anschließend spazieren wir durch den Ort. Sind beeindruckt von der Farbenpracht in der nubischen Folklore Kunst. Gegen abend geht es dann mit dem Motorboot wieder zurück aufs Schiff."


Dienstag 5. März 2013 3. Tag - Assuan (Aswan) Botanischer Garten

Album Wolfgang

Album Gaby

Aus Gabys Tagebuch:
" Nach den Mittagessen geht es mit dem Motorboot zum Botanischen Garten auf der Kitschener Insel. Auch hier werden wir wieder von Händlern bestürmt doch etwas zu kaufen. Ist schon ganz schön nervig immer wieder Nein zu sagen, zumal ein Nein nicht akzeptiert wird.

In Mimosenbäumen sind Ibisse beim Nestbau. In Palmenstämmen bauen kleine Sperlinge ihre Nester. Kaum kommen wir aus dem Garten raus, fallen auch hier die Händler wieder über uns her. Sehr unangenehm."


Dienstag 5. März 2013 3. Tag - Assuan (Aswan) Highdam

Auf demTitelfoto das ägyptisch- russische Ehrenmal, ein Denkmal in Form einer Lotusblüte für den Bau des Assuan-Staudamms (1960-1971) mit Unterstützung der Sowjetunion.

Album Gaby

Assuan-Staudamm (Wikipedia)

Aus Gabys Tagebuch:
"Nach dem Steinbruch ging es zum ca. 5 km entfernten Nassersee, der durch den unter Präsident Nasser gebauten Highdam gestaut wir. Hier werden 45% des ägyptischen Stroms erzeugt. Geplant wurde der Damm von der Firma Hoch Tief aus Deutschland, aber gebaut von Russland, denn Deutschland war zu teuer. 34 nubische Dörfer mußten umgesiedelt werden mit ca. 160 000 Menschen. Auch das historisch wertvolle Weltkulturerbe Abu Simbel wurde versetzt. Der Damm besitzt keine Schleuse. Alle Schiffe nach Abu Simbel können nur jenseits des Damms auf dem Nassersee den Nil aufwärts fahren. Nil abwärts geht es erst wieder ab Assuan Stadt. Auch hier wieder strenge Sicherheits Kontrollen. Dann werden wir wieder zurück zur unserem Hotelschiff mit Privatauto gefahren, besuchen aber noch kurz eine Parfüm-Manufaktur, wo aus den Blumen und Kräutern Ägyptens Essenzen, Öle und Parfums hergestellt werden."


Dienstag 5. März 2013 3. Tag - Assuan (Aswan) Unvollendeter Obelisk

Ein 42 m langer und fast 1200 Tonnen schwerer Obelisk aus Rosengranit, vielleicht von Königin Hatschepsut für den Karnak Tempel beauftragt, wäre wahrscheinlich der größte des Altertums geworden. Er blieb unvollendet, weil er bei den Arbeiten gerissen ist.

"Der Steinbruch verschaulicht die Technik der Steinbearbeitung im alten Ägypten." (Wikipedia)

Album Wolfgang

Aus Gabys Tagebuch:
" Um 8:30 Uhr geht es mit dem Taxi zum Steinbruch. Mohammed unser Guide erklärt uns kurz, wie damals der Granit gehauen wurde. Zuerst wurden Lücken gehauen. In die kamen Holzkeile, die dann gewässert wurden. Das Holz dehnte sich aus und der Stein brach an der gewünschten Stelle auseinander. Die Blöcke wurden vor Ort glatt geschliffen und anschließend zum Nil gezogen und verschifft. So wurden bis zu 30 Meter hohe Obelisken hergestellt."


Montag 4. März 2013 2. Tag Nilfahrt - Kom Ombo Tempel

Der "Doppel-Tempel" für die Gottheiten Sobek (Krokodilkopf) und Horus (Falkenkopf) war auch ein Heil- und Kurzentrum.

Album Gaby

Doppeltempel von Kom Ombo (Wikipedia)

Auf dem Titelfoto unser deutschsprachiger Guide Mohamed Ali ...


Montag 4. März 2013 2. Tag Nilfahrt - Edfu Horustempel

Dieses Tempelanlage zu Ehren des Gottes mit dem Falkenkopf ist die am besten erhaltende Ägyptens.

Album Gaby

Horustempel (Wikipedia)