Samstag, 25. August 2012

Freitag / Samstag 24. / 25. August Belgrad -Starcevo 36 km

Nachdem wir dem Großstadt-Dschungel Belgrads unfallfrei entkommen waren, ging es bei über 40 Grad weiter über Land. Nach langer Mittagspause im Schatten fuhren wir am späten Nachmittag gen Campingplatz in Bonatski Brestovac, wurden aber durch eine kräftige Reifenpanne an Wolfgangs Rad mit 3 Dornen vorne und 1 Dorne hinten aufgehalten. Während der Reparatur schoben mehrere Radler ihre platten Räder an uns vorbei. Die wussten allerdings, wo sie zu Hause sind. Mit Einbruch der Dunkelheit (es wird schon ab 19 Uhr inzwischen sehr schnell dunkel), fanden wir dann mit großer Hilfsbereitschaft einer Gruppe junger Männer ein Privatzimmer.

Letzte Meldung: Heute morgen war Wolfgangs Vorderreifen wieder platt. Also immer noch Dornenreste irgendwo im Mantel ... und erstmal einen Frühstücks-Espresso ...


Freitag, 24. August 2012

Freitag 24. August Belgrad Europafahne geklaut

In der Nacht wurde Gabys Europafahne im Gebäude des Hostels Mr. Walker von ihrem Fahrrad "entfernt". Die Flagge der Europäischen Union symbolisiert für uns die Tour entlang der Donau, dem "Fluss der europäischen Einheit".

Wir hatten die Räder unten im Flur abgestellt, weil das recht nette und preiswerte Hostel hoch im 5. Stock war und keine andere Abstellmöglichkeit hatte.

Den Hostel-Betreibern war die Sache natürlich äusserst peinlich.

Picasa-Album


Mittwoch, 22. August 2012

Montag bis Freitag 20. - 24. August Belgrad

Fotoalben dieser Stadt voller Überraschungen folgen.

Temperaturen auch hier seit Tagen gegen 40 Grad.

Sommerwetter meist um 30 Grad haben wir allerdings schon, seit wir Wien am 25. Juli verlassen haben.


Montag 20. August Novisad - Belgrad 100 km mit der Bahn

Wir folgen dem Rat des bikeline-Radführers und fahren die für Radler nicht ungefährliche Großstadtstrecke mit wenig Radwegen per Bahn.

Ticketkauf, Verladen von Gepäcktaschen und Rädern die extrem hohen Waggonstufen hoch klappen unter den verwunderten Blicken der Fahrgäste recht gut.

Radfahrer wie wir sind in Serbien noch echte Exoten.

Die Rad-Tickets konnte man für einen Euro im Zug nachlösen. Obwohl unsrer Räder total im Weg standen, kein böses Wort. Zugfahren wird hier so lässig und unkompliziert genommen wie in Italien.

Nehmt euch doch bitte daran ein Beispiel, ihr deutschen Bahn-Bürokraten ...

Übrigens angeregtes Gespräch mit zwei Philosophie-Studenten, auch über die politische und wirtschaftliche Lage in Serbien und rund um den EURO.


Montag, 20. August 2012

Sonntag 19. August Ilok/Kroatien - Novi Sad/Serbien 61 km

Festung Petrovaradin mit den Überresten der Brücke Varadin, die von der NATO im Laufe des Kosovo-Krieges 1999 ff. zerstört wurde.


Samstag 18. August 93 km Bilje - Ilok an der Grenze zu Serbien

Längerer Ritt gen Serbien. Bei der Quartiersuche wieder dank Gabys Beobachtungsgabe ein glückliches Händchen gehabt: Kultiges Hostel mit persönlichem Service für 100 Kunar (gut 13€) pro Person im DZ. Da nachts bis 5 Uhr morgens eine Disco kümmerte, alles für die Hälfte. Wir waren so müde, dass wir trotzdem recht gut schliefen.
Gabys Album