Sonntag, 2. September 2012

Sonntag 2. September Oryahovo/BG - Corabia/RO 54 km

Gute Reise in Rumänien!
Der Wechsel nach Rumänien hat sich als richtig erwiesen. Vor allem Gaby war vom Vortag (in der schlimmen Unterkunft kaum geschlafen) ziemlich platt. So sind wir zufällig in einem Restaurant gelandet, das zufällig auch noch ein freies DZ für 25€ hatte.
Die Rumänen haben uns offen und freundlich auf der gesamten Strecke zugewunken, ganz anders als in Bulgarien. Englisch ist hier auch weit mehr verbreitet.
Wolfgang Album
Beeindruckt haben uns drei Damen aus Frankreich und Rumänien in fortgeschrittenen Alter, die wie wir per Rad ans Schwarze Meer wollen.
Gaby Album

Samstag, 1. September 2012

Samstag 1. September unterwegs von Lom nach Orjahovo 80 km

Fotos vom Vortag, von Lom am Abend und von der heutigen Strecke.
Album Gaby (mit Bildern vom Lom)
Das Feuer und der Rauch kamen zwar bedrohlich nahe, haben uns aber nur kurz aufhalten können.
Album Wolfgang (vor dem Feuer)
An dem Feuer sind wir nach kurzem Rückzug gut vorbei gekommen und haben die Dünenlandschaft in den kühler werdenden Abend hinein genossen, nicht ahnend dass das "dicke Ende" noch kam ... unter anderem ein fast ein Kilometer langer steiler Anstieg in den Ort mit nur einem "Hotel" ...
Album Wolfgang (nach dem Feuer)
... Gelandet sind wir an diesem schweren Tourtag mit viel heißem Gegenwind aus Ost und vielen z.T. kilometerlangen Anstiegen in dem am Ort einzigen total schmuddligen und überteuerten "Hotel" gelandet ...
Unterkunft und ihre düstere Straße
und haben beschlossen, mit der Autofähre auf die flachere und bis Höhe Ruse (BG) 50 km kürzere rumänische Donauseite zu wechseln.

Freitag, 31. August 2012

Freitag 31.August Vidin - Lom Bulgarien 2. Tag 60 km

Gestern Genusstour, heute verbrannte Erde und entnervte Radwanderer. Weil wir uns die Tour einfacher vorgestellt hatten, machten uns Kopf, Beine und Landschaft mit nicht enden wollenden ekligen Anstiegen in wieder glühender Hitze einen Strich durch die Rechnung, auch mal mehr als 60-70 km vorankommen.

Die Tour heute war zum Abgewöhnen.

Wir sind der sehr hügeligen und trocken-heißen Graslandschaft heute überdrüssig geworden. Unsere geliebte Campingausrüstung wiegt an solchen Tagen doppelt schwer. Seit zwei Wochen haben wir gerade 2x gecampt und Campingplätze gibt es bis zum Donaudelta kaum noch. An Wildcampen haben wir uns noch nicht herangewagt, auch weil die Übernachtungspreise sehr niedrig sind.

Touristen gibt es in dieser armen Gegend mit vielen Romas nicht. Wir werden eher bestaunt statt begrüßt.

So blieben wir um 16 Uhr in Lom hängen. Die Tourist-Info aus Bikeline-Radführer wegen Druckfehler von Bevölkerung und Polizist trotz 10-Min.-Telefonat nicht zu finden.

Wo also übernachten?

Da kommt Hilfe vom Nachbartisch im Cafe: Eine bulgarische Germanistik-Studentin aus München bietet ihre Hilfe an. Wir kommen in ein interessantes Gespräch während sie mit ihrer Mutter auf ihr Essen wartet. U.a. führt sie als Grund für die im Vergleich zu den armen Gegenden in Serbien geringen Englisch-Kenntnisse vieler Bulgaren "die Faulheit und das Desinteresse der Zigeuner" und den Mangel an Touristen hier an.

Für uns ist also ist Bulgarisch lernen angesagt; was uns nicht leicht fällt.

Die Mutter gibt uns schließlich den Tipp ** Hotel "Moskau" (DZ/ÜF 23,50€ für 2 Per.) - ein Volltreffer.

Album Wolfgang mit vertrockneter Landschaft und Lom mit Hotel am Abend.


Donnerstag 30. August "Grandmother's teaths" als Ursache für unsere Pannenserie in Panceva

Dem Zweiradtechniker von T-bike in Negotin, Stanka Paunovic Str. 27, bei dem wir endlich 28"-Schläuche mit franz. Ventil fanden, war die Ursache für die zahlreichen Reifenpannen gut bekannt: Dornen von Bäumen, die durch die Trockenheit vom Wind weit verteilt werden.
Fotoalbum T-bike Negotin
Der Techniker macht seine Arbeit mit Leib und Seele und ist sehr stolz auf  seinen Vater und Großvater, dessen Rennrad und Fotos in seiner Werkstatt hängen.
Er machte nicht nur Verkauf und Service, sondern versorgte und mit gekühlten Pfirsichen und einem Tipp für günstige Unterkunft.

Donnerstag, 30. August 2012

Donnerstag 30. August in Bulgarien angekommen von Negotin/SRB über Grenzstadt Bregovo/BG nach Vidin 60 km

... Foto von der hübschen Grenzbeamtin gemacht. Welch netter Empfang! Temperaturen heute gemäßigt bis 31 Grad und natürlich  Sonnenschein.
Eine Radtour wie gemalt durch eine hügelige Landschaft bei angenehm kühlen Wind, meist von hinten. So macht Radfahren Spaß.
Gabys Album "Menschen und Landschaften"

Mittwoch, 29. August 2012

Mittwoch 29. August Negotin letzter Eintrag aus Serbien

Morgen gehts nach Bulgarien über die Grenzstadt Bregovo nach Vidin. Wie es mit WLAN in Bulgarien steht, wissen wir nicht. Deshalb ev. längere Zeit Funkstille.

Die öffentliche kostenlose Wifi-Versorgung in der Slowakei, Ungarn, Kroatien und Serbien war hervorragend. Deutschland und Österreich sollten sich daran ein Beispiel nehmen.


Mittwoch 29. August Kostol/Kladovo - Negotin 63 km

Einiges Bergauf und Bergab unter knallheißer Sonne (wieder mindestens 36 Grad im Schatten). Den Steigungen kann man nur über schlimme Schotterwege direkt an der Donau entgehen; hier ein wenig kühler und idyllisch mit vielen Wochendhäusern und Anglern. Viele in Deutschland arbeitende Serben machen hier Heimaturlaub.
Album Gaby
Album Wolfgang - Donaulandschaften1