Donnerstag, 11. April 2013

Mittwoch 10. April 2013 Tozeur 2. Tag 10 km Rad

... 60 km Ausflug zum Chott El Jerid  mit Taxi-Guide Fausi, der uns 30 km auf die Mitte des ausgetrockneten Salzsees zu einem kleinen Touri-Café fährt.  Ein Erlebnis der besonderen Art.
Album Gaby

Album Wolfgang


Dienstag 9. April 2013 Tozeur 1. Tag 10 km

Tozeur ist eine sog. Wüsten-Oase oder auch "Medina der Wüste" genannt, nahe der algerischen Grenze,aber ein sicherer Touristenort mit wunderbaren hellen Backstein-Gebäuden. Es gibt auch mediterane Oasen wie Gabès und Bergoasen wie Chebika oder Temerza.

Wir radeln zum Flughafen,  um die Tickets nach Casablanca und den Transport unserer Räder zu checken.

Album Gaby - Ausflug zum Flughafen


Dienstag 9. April 2013 1. Tag Tozeur - die Wüsten-Oase

Zwei Stunden mit der Kutsche durch die Oase, auch das "Paradies" genannt.

Album Gaby - Kutschfahrt

Album Gaby - Menschen in Tozeur

Album Wolfgang - Kutschfahrt

Album Wolfgang - Bilder einer Oasen-Stadt

Album Wolfgang - historische Fotos


Montag 8. April 2013 Sfax - Tozeur (290 km Bahn)

Nach Tozeur fahren wir aus Zeit- und Sicherheitsgründen mit der Bahn. Wir wollen Mitte April in Spanien sein. Tozeur wurde uns von allen empfohlen. Die Bahn hat über 2 Stunden Verspätung und zuckelt dann durch Steppe und Wüste Richtung Algerische Grenze,  im Hintergrund immer die Ausläufer des Atlas, von den Tunesiern Kleiner Atlas genannt.

Album Gaby - Bahnreise

Erst in der Dunkelheit kommen wir an und Google Maps findet unser vorbestelltes Hotel wieder mal nicht.  Es sei 4 km entfernt.  Wir sollten besser ein Taxi nehmen,  sagen die BahnhofsBediensteten. Da lädt ein Taxi gerade einen Gast aus. Wir zeigen den Zettel mit dem Hotelnamen und sausen mit den bepackten Rädern hinter dem Taxi her zum Hotel. Der Taxifahrer freut sich über 10 Dinar und wir über ein preisgünstiges Hotel direkt im Zentrum an der Markthalle. Besser geht's nicht.

Auf unserem Zettel steht "Hotel DARGAWAR", über dem Eingang "Hotel DARGHAOUAR". Kein Problem für die sprachgewandten Tunesier.

Album Wolfgang - unser Hotel


Montag, 8. April 2013

Sonntag 7. April 2013 Sfax 3. Tag - Ausflug nach Kerkennah 41 km 

Aus Gabys Tagebuch:

"Für heute haben wir einen Ausflug zur Insel Kerkennah geplant. Alle Tunesier, mit denen wir gesprochen haben, schwärmen von dieser Insel.

Wollen los und stellen fest, dass es seit dem Gewitter gestern abend ordentlich abgekühlt hat und ein sehr kalter Wind weht. Also noch mal zurück und wärmere Klamotten anziehen, So kommt es, dass wir die Fähre um 10:30 Uhr verpassen. Die nächste geht um 12:30. Nach 1 1/2 Stunden sind wir auf der Insel. Mit Rückenwind geht es zum 32 km entfernten  anderen Ende der Insel.

Mit leichtem Grausen denken wir schon an den Rückweg. Die Straße führt schnurgerade vorbei an etwas verwarlost wirkenden Dattelpalmen-Plantagen und Olivenbäumen. Es geht durch kleinere Straßendörfer. Auf der Insel wird viel gebaut. Es gibt auch einige schöne Gebäude, die wohl als Wochenendhäuser oder Ferienwohnungen genutzt werden.

Nach 20 km sehen wir, wie sich Gewitterwolken über uns zusammenbrauen. Wir beschließen nach einem kurzen Abstecher in ein Resort (Sidi Fedj) zurückzufahren. 

Ein wenig enttäuscht sind wir schon von der Insel. Aber vielleicht sind wird auch zu verwöhnt und vergleichen in Gedanken zu viel mit unseren Inseln und den Buchten der Türkei und bei uns zu Hause. Vielleicht haben wir auch die schönen Seiten von Kerkennah heute nicht erreicht. Wir nehmen es sportlich und sagen uns, wir haben uns bewegt."

Album Gaby


Samstag, 6. April 2013

Samstag 6. April 2013 Sfax 2. Tag - Spaziergang Medina

Freitag 5. April 2013 Sfax 1. Tag 6 km

... ein gebrauchter Tag.

Wir verlassen schleunigst das nicht empfehlenswerte "Männerwohnhein" in der Maison des Jeunes und irren durch Sfax auf der Suche nach allem und nichts. 

Kein Tourismus-Büro,  kein Stadtplan, Google Maps stimmt vorne und hinten nicht, keine günstige Bleibe und ein Scheiß Verkehr.

Am Bahnhof erfahren wir, wie es in die WüstenOase Tozeur geht. Auf die Frage,  wo das Office de Tourisme ist, wird auf einen feinen Herren gezeigt: Das sei der Tourist-Chef, aber leider nicht mehr in Arbeit.

Nach dem Tulip 5*-Hotel,  wo man uns von 350 auf 190 Dinar (vergeblich) entgegen kommt,  stolpern wir zurück in das 2*-Hotel Thyna für 75 Dinar 37 €. Wieder mal ein Glücksgriff, wie sich bald heraus stellt.

Also doch kein so schlechter Tag.

Aber abends beim Einkaufen verlaufen wir uns in der Dunkelheit. GPS Google Maps hat veraltete Karten.  Freundliche Menschen führen uns auf den rechten Weg,  einfach so ohne Bakschisch.  Wir sind gedanklich immer noch ein wenig in Kairo.

Album Gaby