Samstag, 23. März 2013

Samstag 16. März 2013 - Was wir so ums Mittelmeer schleppen ...

Mit Ulis Waage können wir endlich mal unser Gepäck durchwiegen und sind überrascht,  wieviel Kilogramm wir ums Mittelmeer schleppen.

Gaby
3,5 kg Ortlieb-Lenkertasche
5,9 kg Ortlieb-Backroller HR
6,1 kg Ortlieb-Backroller HL
3,5 kg Rucksack
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19 kg Gepäck + 17 kg Fahrrad (mit Reparaturtasche und Schloss) + eine 1,5 Liter Getränkeflasche + Nierengurttasche mit 1/2 Liter Getränkeflasche

Wolfgang
2,4 kg Ortlieb-Lenkertasche
2,3 kg Ortlieb-Frontroller VR
2,3 kg Ortlieb-Frontroller VL
6,7 kg Vaude-Backroller HR
6,3 kg Vaude- Backroller HL
4,8 kg Zeltsack (mit  Unterboden, Gummihammer und Kapuzenpulli)
3,5 kg Ortliebsack (wasserdicht)
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30,3 kg Gepäck + 16 kg Fahrrad (mit Reparaturtasche und Schloss) + 2x1,5 Liter Getränkeflaschen

Unser Zelt und unsere Camping-Ausrüstung schicken wir aber nicht wieder nach Hause, obwohl wir sie in Nordafrika wie auch damals in der Türkei wegen Mangel an Campingplätzen und gleichzeitig günstigen Unterkünften nicht nutzen können.

Und Wild-Campen ist nichts mehr für uns,  haben wir schon an der Donau festgestellt.

Aber ab Gibraltar kommt unser geliebtes Zelt für die 2500 km bis zum Gardasee in Italien wieder zum Einsatz.

Ausblick und Vorfreude

Dort treffen wir uns am 1. Juli mit Gisela, ihrer Schwester Karin und Schwager Andy. Das wird ein Wiedersehen! Gisela (mit Zelt?!) will uns dann auf der Via Claudia Augusta auf bekannten Wegen über die Alpen nach Hause begleiten.  Was freuen wir uns jetzt schon darauf!


Freitag, 22. März 2013

Samstag 16. März 2013 Kairo 5. Tag - Flughafen 30 km Taxi HR

Taxifahrt zum Flughafen (2x37 LE = 2x4 € plus 5 LE Zutrittsgebühr; der Taxifahrer knüpft uns 10 LE ab - sie bescheißen halt immer wieder mal, wenn man keine Ahnung hat),  um vor Ort die Verpackung der Räder für den Flug nach Tunis zu checken.

Egypt Air transportiert pro Person kostenlos 2 Gepäckstücke bis 23 kg, also unsere Räder (je 16 kg) und unsere 6 Gepäcktaschen und  Ortliebsack in zwei Kartons verstaut.
Zelt, Rucksack und Lenketaschen gehen als Handgepäck (weit unter 8 kg pro Person).

Die Räder werden am Flughafen direkt gegen geringe Gebühr und wahrscheinlich viel Bakschisch in Folie eingewickelt. Das erspart uns die umständliche Suche nach Kartons für die Räder.

Wir buchen sofort den Flug nach Tunis am 18.3. für 175 € pro Person.


Freitag 15. März 2013 Kairo 4. Tag 15 km - Umzug zu Ulla und Uli, unsere Warmshowers-Gastgeber ...

Album Gaby - Fotos vom Umzug zu Ulla und Uli ...

... bei denen wir in einer schicken Wohnung zwei Tage große Gastfreundschaft genießen können. Uli unterrichtet an einer deutschen Schule in Kairo und Ulla arbeitet dort als Sozialarbeiterin. Uli ist begeisterter Radwanderer (Touren quer durch die USA und Südostasien).

Album Gaby - mit einem echten deutschen Frühstück


Donnerstag 14. März 2013 Kairo 3. Tag - 120 km Auto

Ausflug mit Privat-Chauffeur

1.  zu den Pyramiden von Gizeh

Album Gaby

Album Wolfgang - mit Ritt auf dem Esel

2. zu den Stufen-Pyramiden von Sakkara

Album Gaby - auf dem Weg nach Sakkara

Album Gaby - Stufenpyramide und Gräber

3. nach Memphis, zu den Ruinen der Hauptstadt des Alten Reiches Ägyptens

Album Gaby - Fotos von außen;  zum Besuch ist keine Zeit mehr, weil die Kasse um 16 Uhr geschlossen wird. Da machen wir lieber Kaffeeklatsch vor der Papyrus-Manufaktur ...

4. in die Papyrus-Manufaktur bei Memphis

Mittwoch 13. März 2013 Kairo 2. Tag - Ägyptisches Museumund Stadtbummel in Downtown

Es dürften keine Fotos gemacht werden.  Für die (originale) Mumie von TutAnchAmun wird nochmal hoher Eintritt verlangt.  Wir verzichten. Wir kennen den Jungen von der tollen Ausstellung in Ffm zu genüge.  Nach zwei Stunden haben wir genug von dem altägyptischen "Sammelsurium".
Beeindruckend aber die vielen Schüler und Studenten,  die zeichnen,  studieren und in Gruppen diskutieren.
Album Gaby  - Museum
Album Gaby - Stadtbummel

Dienstag, 19. März 2013

Dienstag 12. März 2013 Kairo 1. Abend

Nach einem ägyptischen Imbiss zieht es uns am Abend die Neugier doch zum Tahrir-Platz (Wikipedia) gleich um die Ecke. Das Hotel hier in Downtown haben wir aber nicht deshalb genommen.  Es wurde uns von Reisenden empfohlen.

Album Wolfgang

Der Tahrir-Platz stellt sich (von außen) momentan anscheinend entspannt und friedlich dar. Das ist er im Januar und Februar 2013 keineswegs gewesen.

Platz des Schreckens - Massenvergewaltigungen auf dem Tahrir-Platz (Handelsblatt 29.01.13)

Auf einer Geburtstagsfeier mit LehrerInnen einer deutschen Schule in Kairo berichtete eine junge Praktikantin, dass sie sich allein in Kairo kaum noch auf die Straße oder in die Metro traut,  weil sie fortgesetzt angemacht und sexuell belästigt wird, nicht nur verbal,  sondern auch körperlich attackiert wird mit Po-Grabschen etc.

Zeitungsberichte bestätigen diese Atmosphäre der zunehmenden sexuellen Übergriffe, die es aber vor 2011 auch schon gegeben haben soll.

http://www.tagesschau.de/ausland/kairo-harassmap102.html (11.02.13)


Dienstag 12. März 2013 Busfahrt Luxor-Kairo 746 km / Rad 18 km in Kairo

Album Wolfgang - Strecke und Rastplatz

Nach 11 Stunden Busfahrt, davon eine Stunde Pause in Hurghada,  steigen wir, noch ein wenig schlaftrunken, zu früh am erst besten Bus-Terminal in Kairo aus und stellen fest,  dass wir vom Zentrum noch 15 km weg sind.  Es ist kurz nach 6 Uhr und der Verkehr ist noch gemäßigt.

Mit Hilfe von Google Maps, von kein Englisch sprechenden Verkehrspolizisten und einigen Passanten radeln wir gen Downtown. Ab 7 Uhr bricht der Verkehr über uns herein.

Aber wir fahren inzwischen ägyptisch. Frechheit siegt. Hand raus und dann kommen wir auch quer über eine 4-5-spurige "Autobahn" mit einem nie endenden Autostrom oder fädeln uns so ein. Die ägyptischen Autofahrer sind anscheinend entgegen allen Gerüchten doch recht aufmerksam. Sie  verlangsamen - auch bei querenden Fußgänger - , hupen und fahren drumrum oder halten sogar - ohne Auffahrunfall.

So sind wir nach 18 km, z.T. durch  kleine Nebenstraßen in normalen Wohngegenden gegen 9 Uhr in Downtown in der Pension Vienna nahe Tahir Platz angekommen.

In der Zeit haben wir uns nur zweimal verfahren und ausgiebig Kaffepause gemacht und - man glaubt es kaum - das erwachende Kairo sogar ein wenig genossen. Vor allem die radelnden Brotlieferanten beeindrucken uns sehr.

Album Gaby